Der Stimmung im Mittelstand auf der Spur

Uwe Feiler (CDU) besuchte heimische Betriebe

Sie stellen rund zwei Drittel aller sozialversicherungspflichtigen Arbeits- und etwa 80 % aller Ausbildungsplätze zur Verfügung: Mittelständische Unternehmen sind bekanntlich das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Nicht zuletzt deshalb ist Uwe Feiler (CDU) stark daran interessiert, die Stimmung in den heimischen Betrieben aufzunehmen.

 
 
 
Am Montag, 16. September, besuchte der Bundestagskandidat für den Wahlkreis Oberhavel/Havelland II zunächst die Firma „Olaf Thiede-Tischlermeister“ in Oberkrämer OT Bötzow. Gegründet 1968 vom Inhaber Olaf Thiede befasst sich das Unternehmen seit Mitte der 80er Jahre hauptsächlich mit dem hochwertigen Innenausbau von Schienenfahrzeugen. Aber auch die herkömmliche Produktpalette einer Tischlerei wird natürlich bedient.
 
„Seit 1975 wurden hier über 50 Lehrlinge und 8 Meister erfolgreich ausgebildet“, erfuhr Uwe Feiler. Zehn hochqualifizierte Mitarbeiter sind in einer modernen Fertigungshalle mit aktuellsten Holzbearbeitungsmaschinen, darunter ein CNC-Bearbeitungszentrum z. B. für komplizierte Hochpräzisionsarbeiten an großflächigen Bauelementen, zur Verfügung.
 
„Wir sind in der Region tief verwurzelt und verantwortlich für unsere Mitarbeiter und ihre Familien“, betont Olaf Thiede. „Wir wünschen uns, dass die Schulen vor Ort stärker in den Übergang zur Ausbildung eingebunden werden. Unser duales Ausbildungssystem ist top!“
 
Weitere Themen im Gespräch mit Uwe Feiler waren die Bekämpfung der kalten Progression, die Notwendigkeit von mehr Forschungsförderung, aber auch die Problematik der Industriespionage und die gerade für kleinere Betriebe oft schwierige Zahlung von Beiträgen an die Krankenkassen vor Monatsabschluss.
 
Auf dem Besuchsplan stand außerdem die HiPer Ceramics GmbH. Dort werden seit 1995 kundenspezifische Bauteile und Baugruppen aus technisch-keramischen Werkstoffen, Verbundwerkstoffen und anderen Spezialmaterialien entwickelt und produziert. Durch Ausgründung von Kompetenzbereichen entstand in den letzten Jahren eine Unternehmensgruppe mit Sitz in Oberkrämer OT Eichstädt.
 
Geschäftsführer Dr. Hans Hoffmeister war nicht gut auf die Energiewende zu sprechen. Für das energieintensive, inhabergeführte Familienunternehmen bedeuteten hohe Energiekosten ganz erhebliche Wettbewerbsnachteile auf dem internationalen Markt. Von einer Erweiterung im ursprünglichen Kompetenzbereich habe man deshalb abgesehen. Stattdessen habe man die Medizinsparte ausgeweitet. Im Jahr 2012 konnte man so mit rund 80 Mitarbeitern 6 Mio. Euro Umsatz erwirtschaften.
 
Bundestagskandidat Feiler zeigte sich tief beeindruckt von den Betriebsbesichtigungen und den damit verbundenen Erkenntnissen und Informationen. Beiden Firmenleitern sagte er zu, im Falle eines Einzugs in den Bundestag den Anliegen des Mittelstands dort nachdrücklich Stimme und Gewicht zu geben.

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